Es War Einmal … Istanti Infiniti
Jazzthing, 1 Feb 2007
Markus Stockhausen
Es War Einmal … Istanti Infiniti
(Aktivraum/www.aktivraum.de)
from Ms
Seinen Ruf als Klang-Ästhet unter den Jazz-Trompetern wird Markus Stockhausen mit dieser Aufnahme keinesfalls schmälern. Auch auf seinem neuesten Werk schwelgt der Sohn von Avantgarde-Komponist Karlheinz Stockhausen, dem Planeten entrückt, durch fragile Klangkosmen, tupft weiche Töne, lässt strahlende Melodien aus dem Nichts auftauchen und sie dorthin wieder verschwinden, verwischt Strukturen, kurz nachdem er sie angedeutet hat, und spielt mit Intensitäten wie mit Federbällen. Über 20 Jahre, nachdem er sich auch in der Jazzszene einen Namen gemacht hatte, spielt der 50-Jährige immer noch Improvisationen, die von europäischer Konzertmusik inspiriert sind und manchmal an die Arbeiten von Kenny Wheeler erinnern. Mit dem Pianisten Angelo Comisso und Drummer Christian Thomé hat er zwei Partner gefunden, die seinen ausgeprägten Sinn für intuitive Schaffensprozesse teilen. Das Trio erhebt den Schönklang zum Dogma, ohne den Kitsch zu kultivieren. Viel schöne Musik, die nur eines vermissen lässt: das warme, federnde Fundament eines Holzbasses.
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From the project Trio "Lichtblick":
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M. Stockhausen
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Concert dates:
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